Arganöl für die Haare

Das aus Marokko stammende Arganöl wird aus der Frucht des Arganbaumes (lat. Argania spinosa) gewonnen – und dies bereits seit Jahrtausenden. Es hat die Eigenschaft, sprödes, brüchiges und strapaziertes Haar lebendig und schön erscheinen zu lassen.

Arganöl für die Haare

Voraussetzung ist aber, dass es sich bei dem Öl um ein qualitativ hochwertiges, reines Öl handelt.

Auch muss das Haar für die richtige Anwendung geeignet sein. Gerade sehr feine Haare können durch das Öl sehr schnell ölig aussehen.

Das richtige Arganöl für die Haare

Arganöl ist nicht gleich Arganöl. Wie bei jedem Öl muss auch hier besonders auf die Qualität und Herkunft geschaut werden.

Nur natives, kaltgepresstes und nicht geröstetes Arganöl in Bio-Qualität enthält alle Inhaltsstoffe. Ein reines, kaltgepresstes Öl erkennen Sie an den leicht bitteren bis seifigen Geschmack.

Was bringt Arganöl für die Haare?

Arganöl ist eine Wohltat für die Haare. Gerade bei juckender Kopfhaut, Schuppen, glanzlosem, spröden und trockenen, aber auch fettigem Haar kann das marokkanische Öl Abhilfe schaffen.

Arganöl wird angewendet bei:

  • Spliss und brüchigem Haar

  • bei trockenem Haar

  • bei fettigem, schuppen geplagten Haar

  • glanzlosem, spröden Haar


Die Wirkung von Arganöl

Arganöl ist in erster Linie feuchtigkeitsspendend, denn es ist mit rund 80 Prozent reich an ungesättigten Fettsäuren, die dem Haar Feuchtigkeit verleihen, ohne dabei die körpereigene Schutzschicht zu zerstören. Besonders die darin enthaltene Linolsäure aus der Omega-6-Gruppe verleiht dem Haar Elastizität und Spannkraft und verringert Haarbruch. Phytosterine hingegen speichern die Feuchtigkeit im Haar. Arganöl enthält auch Vitamin E, das Haarausfall vorbeugen, gleichzeitig das Haar kräftigen und das Haarwachstum fördern soll.

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Eine antibakterielle und fungizide Wirkung wird durch Flavonoide erzielt, eine zellschützende und entzündungshemmende Wirkung dagegen durch Quercetin. Die im Öl enthaltenen Carotinoide schützen das Haar vor schädliche UV-Strahlen, die das Haar austrocknen und schädigen können. Eine beruhigende und abheilende Wirkung haben dagegen Triterpenoide, die verletztes Gewebe reparieren und Ekzeme sowie Ausschläge mildern können.

Anwendung und Tipps

Die Anwendung von Arganöl ist nicht schwierig, bedarf jedoch einige kleiner Vorkenntnisse, um dass die Schönheitskur für das Haar nicht im fettigen Ölerlebnis endet.

Arganöl für die Haarpflege

Am besten gehen Sie wie folgt vor:

  • Bei dünnem, splissigem Haar nur sehr wenig Arganöl zwischen den Fingerspitzen verreiben und in die Haarspitzen und Kopfhaut verteilen.

  • Bei kräuseligem, spröden Haar am besten eine Haarkur mit dem Öl zaubern. Dazu die Längen und Spitzen mit dem Arganöl benetzen und das Ganze einige Stunden unter einem Handtuch einwirken lassen. Danach die Haare gründlich mit warmen Wasser auswaschen.

  • Bei fettigem Haar liegt das Problem in der Kopfhaut. Durch häufiges Haarewaschen, die Nutzung von silikon- und parabenhaltigen Haarwaschmitteln sowie Haarpflegeprodukten kann die Kopfhaut austrocknen. Um der Trockenheit entgegenzuwirken, produziert diese mehr Fett, was als schnell nachfettendes Haar sichtbar wird. Arganöl auf der Kopfhaut regelmäßig eingerieben und eine Änderung der Wasch- und Pflegegewohnheiten kann das Problem sichtbar verringert.

  • Bei Schuppen, Ekzemen und Ausschlägen hilft ebenso Arganöl auf der Kopfhaut einmassiert. Dazu einfach ein wenig von dem Öl zwischen den Fingerspitzen verreiben und in die Kopfhaut sanft einmassieren.

  • Sonnengeplagtes, trockenes Haar freut sich über eine Haarkur über Nacht. Das Arganöl sanft in den Spitzen und in die Längen verteilen, die Haare in ein Handtuch schlagen und damit über Nacht schlafen. Am besten auf dem Kopfkissen ein weiteres Handtuch legen, damit dieses nicht ölig wird, sollte sich das Handtuch auf dem Kopf doch lösen. Am Morgen schließlich mit warmen Wasser gründlich ausspülen, bei Bedarf mit einem milden Shampoo Ölreste auswaschen.

Vorteile und Nachteile für das Haar

Arganöl hat besonders viele Vorteile für das Haar. Zum einen ist Arganöl reich an hochwertigen Inhaltsstoffen, die für eine natürliche Feuchtigkeit und Pflege des Haares sorgen. Zum anderen stellt Arganöl ein natürliches Haarpflegemittel dar, was nicht nur das Haar schont, sondern auch die Umwelt.

Arganöl ist auch sehr ergiebig, weshalb sich dieses auch im Geldbeutel spürbar macht. Allerdings ist Arganöl kaum etwas für sehr dünnes Haar. Es beschwert schnell und führt zu einem Fettfilm. Personen mit dünnem Haar sollten Arganöl deshalb auch nur mit Vorsicht und nur für die Spitzen nehmen. Für die Längen wäre ein natürliches Mandelöl die bessere Wahl.

Worauf beim Kauf achten?

Beim Kauf des Öls sollte der Preis eine Nebenrolle spielen. Hochwertige, reine und kaltgepresste Arganöle in Bioqualität sind teurer als günstige gestreckte Öle, die weitere Inhaltsstoffe wie Silikone enthalten. Daher genau auf die Zusammensetzung un die Herkunft des Öls achten.

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Ist in der Flasche zu 100 Prozent Arganöl enthalten oder befinden sich weitere Inhaltsstoffe in dem Öl? Woher kommt das Öl?

Arganöl wird größtenteils im südlichen Marokko produziert. Die Gegend mit den ältesten und schönsten Arganbäumen wurde auch durch die UNESCO 1998 zum Biosphärenreservat erklärt. Zudem sollte kein geröstetes Arganöl zum Einsatz kommen, da durch die Erhitzung des Öls einige positive Inhaltsstoffe verringert oder gar verloren gehen.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

Arganöl eignet sich nicht nur zur Haarpflege. Das Öl ist auch eine kleine Wunderwaffe für die Haut, das Gesicht, den Körper und ein Geheimtipp in der Küche. Wegen seines leicht nussigen Geschmacks wird Arganöl häufig als Dressing für Salate in Betracht gezogen. Aber es passt auch hervorragend zu Fisch- und Fleischgerichten. In der Küche kann auch ganz gern zur gerösteten Variante gegriffen werden, denn sie ist geschmacksintensiver als das ungeröstete Öl.

Arganöl eignet sich auch zum Kochen und Braten, denn es hat mit rund 250 °C einen hohen Rauchpunkt vorzuweisen. Dennoch sollte schon allein wegen der Inhaltsstoffe und auch dem Kostenfaktor auf das Braten mit Arganöl verzichtet werden. Besser ist, das Gourmet-Öl erst nach dem Braten oder Kochen dem Gericht zuzufügen. In der Kosmetik ist Arganöl ebenso nicht unbekannt.

Häufig wird das Öl wegen seiner guten Eigenschaften für Haut und Haar Pflegeprodukten beigemischt. Das Öl pur auf die Haut aufgetragen, kann es neben seiner feuchtigkeitsspendenden Wirkung auch Falten und Hauterkrankungen vermindern und sogar Narben glatt pflegen. Innerlich versorgt Arganöl den menschlichen Körper mit ungesättigten Fettsäuren und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, wie mehrere Studien zeigten.

Arganöl richtig lagern

Arganöl sollte an einem trockenen und kühlen, aber nicht kalten Platz gelagert werden, auch wenn es dem Öl nicht schaden würde, wenn es im Kühlschrank aufbewahrt werden würde. Da das Öl sehr lichtempfindlich ist, sollte es nicht in der Sonne stehen. Es sollte am besten an einem dunklen Platz stehen. Gut gelagert ist Arganöl etwa zwei Jahre haltbar, ohne dabei seine Wirkung zu verlieren.

Fazit

Nicht nur in der Küche ist Arganöl ein geschmackliches Highlight, sondern auch ein Geheimtipp für Haut und Haar.

Arganöl enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe wie ungesättigte Fettsäuren, die dem Haar und der Haut Feuchtigkeit schenken, ohne dabei die natürliche Schutzbarriere anzugreifen.

Beim Kauf des Öls sollte auf die Herkunft und die Qualität geachtet werden. Für die Pflege von Haut und Haar sollte ein kaltgepresstes, natives ungeröstetes Arganöl aus biologischem Anbau in Betracht gezogen werden. Dieses enthält die meisten wertvollen Inhaltsstoffe. Der Preis für ein gutes Arganöl liegt etwas höher als beispielsweise bei einem guten Olivenöl. Dafür ist Arganöl jedoch auch sehr ergiebig. Nur wenige Tropfen genügen, um Spliss vorzubeugen, die Kopfhaut zu pflegen und das Haar ausreichend mit Feuchtigkeit zu versorgen.